Das Osterbek ist 50!

Am 26. August 1971 startet das „Gymnasium Farmsen Il“ mit dem Schulleiter Dr. Hans-Günther Jantzen mit drei 5. Klassen (79 SchülerInnen) und einer 7. Klasse vom damaligen Gymnasium Neusurenland (später Grootmoor)  am Hermelinweg. 1974 zieht die Schule dann in den Turnierstieg um und erhält den Namen “Gymnasium Osterbek”.

Unser Schulfest

Am Freitag, den 01.07.22 findet ab 15 Uhr unser Schulfest statt, bei dem wir das 50jährige Bestehen des Gymnasiums Osterbek feiern, zu dem auch Ehemalige herzlich eingeladen sind. Das sollte man nicht verpassen!

Die Klassen haben verschiedene Mitmachaktionen geplant, verkaufen Essen und Getränke. Es gibt Theateraufführungen von Lehrer:innen und Schüler:innen, musikalische Beiträge, einen Talentwettbewerb und weitere Aktionen. 
Mit den Wertebons, die man am Eingang erwerben kann, kann auf dem ganzen Gelände gezahlt werden. Der Erlös wird einem guten Zweck gespendet. 
Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns. 

Stimmen zum 50jährigen Jubiläum

In der Festschrift zu unserem runden Geburtstag kommen verschiedene Menschen zu Wort, die das Gymnasium Osterbek geprägt haben. 

Lesen Sie hier kurze Auszüge aus der Festschrift, um einen Vorgeschmack zu dieser geschichtsträchtigen Sammlung an Dokumenten, Fotos und Erinnerungen zu erhalten. 


Ulrich Cain - Schulleiter 2005-2020

“Das in der zweiten Hälfte der Schulgeschichte gemeinsam von Schülerschaft, Elternschaft und Kollegium formulierte Leitbild der Schule, „Menschen stärken, Welt begreifen, Gemeinsam leben, Schule genießen“, steht unverändert für diesen Bildungsauftrag. Gelebt wurde dieser Anspruch nach meiner Einschätzung durch einen hohen Anspruch an den Unterricht und eine intensiv wahrgenommene Verantwortung für die Schülerinnen und Schüler im Unterricht und über den Unterricht hinaus durch das Lernen an anderem Ort, auf Exkursionen oder auf Reisen im europäischen Ausland. Exzellenz ist sicher ein zu großes Wort, aber der bilinguale Französischzweig, das bilinguale Angebot im Fach Englisch, Romfahrten für die Lateiner, legendäre Musik-, Musical- und Filmproduktionen, das Fach Projektorientiertes Lernen, individualisierte Angebote auch durch die Digitalisierung und im Hamburg weiten Vergleich beachtliche Ergebnisse in den Abiturprüfungen sind Ausdruck eines ambitionierten Angebotes der Lehrerinnen und Lehrer und einer großen Einsatzbereitschaft der Schülerinnen und Schüler und ihrer Elternhäuser, ganz im Sinne des Leitbildes der Schule.

Dr. Stefan Micheler - Geschichts- und Deutschlehrer

“Für das Gymnasium Osterbek mussten zwei Meter Sand aufgeschüttet und 216 Betonpfählen in den Boden gerammt werden, um sichere Fundamente zu haben. Sichtbar auf dem Schulgelände ist das durch die Treppenstufen, die wir mitten auf dem Schulhof erklimmen, die allerdings nicht ganz zwei Meter Höhenunterschied überbrücken. Was mögen die Moorgeister zur Trockenlegung und Bebauung ihres Lebensraums gesagt haben? Sind sie ausgewandert oder noch da? Stiften sie ihr Unwesen im A-Gebäude, wie in Lars von Triers Serie Riget, wo sie im dänischen Staatskrankenhaus in Erscheinung treten? Die Gerüche lassen es zuweilen vermuten.
Kaum jemand weiß, dass es einmal zwei Schulen waren, die 1973 am Turnierstieg errichtet wurden, ein Gymnasium und eine Realschule (zunächst „Volksschule“?), das heutige C/D-Gebäude. Und die, die es wissen, scheinen es wie ein Geheimnis zu hüten, was sie allerdings ausnahmslos bestreiten. Deswegen ist also der Schulhof so groß: Er war für zwei Schulen gedacht. Beide Schulen trennte gar ein Zaun, der zwischen dem Fachtrakt und dem C/D-Gebäude verlief. Bloß kein sozialer Austausch zwischen den Schulformen. So dachte man noch im Hamburg der 1980er Jahre oder gar noch länger? “

Angela Thießen - ehemalige Schülerin und Elternratsmitglied 

“Ich selbst bin -gefühlt schon immer- Elternvertreterin bei allen 3 Kindern gewesen, war auch im Schulverein tätig und bin im Elternrat. Man könnte sagen: Diese Schule lässt mich nicht los ... :))
Es ist ein gutes Gefühl über die Flure und in die Räume der Kindheit / Jugend zurück zu kehren. Man erkennt die Gerüche und Geräusche und fühlt sich in der Zeit komplett zurückversetzt. Ich kenne noch einige Lehrer von früher und es ist jedes Mal großartig mit ihnen in alten Erinnerungen zu schwelgen, denn auch zu meiner Schulzeit gab es dieses Miteinander bereits, welches so enorm wichtig ist.”

Tanja Brodersen - ehemalige Schülerin und Leiterin des Schulbüros

“Ich liebe diese Schule, denke gerne an all´ die Jahre zurück. Ich habe meine Schulzeit am Gymnasium Osterbek in so guter Erinnerung, dass ich meine eigenen Kinder hier hab´ Abitur machen lassen und seit 9 Jahren leite ich sogar das Schulbüro. Das Gymnasium Osterbek ist nach wie vor meine „Ponyhofschule“. Hier wird mit offenen Türen gearbeitet. Jeder ist immer gesprächsbereit und unkompliziert lösungsorientiert. Wir haben ein riesiges Schulgelände mit relativ wenigen Schülern und einer engagierten, attraktiven und positiven Lehrerschaft, die vom Referendariat bis in den Renteneintritt bleibt – das spricht für sich. Ich bin stolz und glücklich, ein Teil dieser Schulgeschichte zu sein und hoffe auf viele weitere gute Jahre.